termine band historie start kontakt gästebuch songs

 

 

MP3 - Unverbindlich - MP3 - Flieg mit mir - MP3 - Ariel - MP3 - Gewalt und andere Spässe - MP3 - Sonnenstich - MP3

 

 

 

Hier gibts die Texte für folgende Lieder (einfach draufklicken):

 

 

Die Allerschönsten Mädchen

 

 

Füühse in der Hand

 

Neuland

 

Auf dass die Sterne nie verlühn

 

Ganz bestimmt

 

Picture Girl

 

Das Gleiche

 

Im Reisen liegt die Macht

 

RUE DUMAS

 

Delhi

 

Lust

 

Staub unter den Füühsen

 

Waiting for the killing fields

 

Weltfriedentraumtanzfighter

 

Yangon

 

 

 

 

Allerschoenste Maedchen

 

(geschrieben in Mandalay & Bangkok)

 

 

Die allerschoensten maedchen - die gibts in Mandalay

 du kannst es mir ruhig glauben - denn ich war ja dabei

ich habe sie BLumen im Haar tragen gesehn

dabei wurd ich verrueckt, denn die warn so wunderschoen!

  

 

Ich habe jetzt aufgehoert auf den Füßen zu gehn

Ich uebe jetzt lieber mal auf den Haenden zu stehn

Dabei werde ich mich gegen den Uhrzeiger drehn

und ich unterhalt mich auf ZWERGISCH mit meinen Zehn

 

Von 7 bis 8 jonglier ich mit Knoblauchzehn

das ist schwer, denn ich kann seit ein paar Tagen nicht sehn

Denn ich trag die Unterhose jetzt ueber den Ohrn

das ist genial - ich fuehle mich wie neugeborn!

 

 

Die allerschoensten maedchen - die gibts in Mandalay

 du kannst es mir ruhig glauben - denn ich war ja dabei

ich habe sie BLumen im Haar tragen gesehn

dabei wurd ich verrueckt, denn die warn so wunderschoen!

 

 

Ja, ich muss schon sagen, Mann ich koennt es nicht ertragen

mit nem dicken, fetten Wagen durch die Gegend hier zu jagen

um es nebenbei zu sagen, man ich wuerde glatt verzagen

muesst ich meinen Proloschlitten dann vor deiner Villa parken

Isoliert von jedem Abfall - Leben ohne jede Wahrheit

doch ich bringe dich zum Fall - ja, ich verschaffe dir jetzt Klarheit

Du musst durch die Strassen gehn - ja dann kannste auch was sehn

um zu leben muss man eben auch an seiner Achse drehn

Komm wir ziehen durch die Welt - dazu brauchen wir kein Geld

komm mal runter auf die Erde - man ich sattel unsre Pferde

und dann ab durch die Mitte und damit das auch so glueckt

werden wir dann auch verrueckt!!!

 

 

 Die allerschoensten maedchen - die gibts in Mandalay

 du kannst es mir ruhig glauben - denn ich war ja dabei

ich habe sie BLumen im Haar tragen gesehn

dabei wurd ich verrueckt, denn die warn so wunderschoen!

 

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS

Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

Auf dass die Sterne nie vergluehn

 

Es ist jetzt dunkel, dann kann es ja losgehn

wir werden der Welt zeigen, wie wir abgehn

koennte jemand mal eben die Musik aufdrehn

wir wollen uns heut so richtig - wie Kinder benehmn

 

Auf dass diese Nacht niemals aufhoert!

Auf dass die Sterne nie vergluehn!

auf das die Musik niemals aufhoert!

auf dass die Blumen nie verbluehn!

 

Komm, lasst uns singen und tanzen - irgendwo

wir kennen keine Sperrstunde - sowieso

und haben wir morgen Augenringe dann -

kann man sich schminken, MANN!

 

Auf dass diese Nacht niemals aufhoert!

Auf dass die Sterne nie vergluehn!

auf das die Musik niemals aufhoert!

auf dass die Blumen nie verbluehn!

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

DAS GLEICHE

 

 

Apu haben sie die Bude abgebrannt

weil sie sich auf staatlichem Besitz befand

jetzt muss er mit seinen Kindern auf der Strasse lebn

dabei hat er fuer den Staat schon nen Arm gegemn

 

Es ist ueberall das Gleiche - ueberall

es ist ueberall das Selbe - ueberall

es sind ueberall die Gleichen - ueberall

es sind ueberall die Selben

 

Aischa wurd in ihrem Land gefoltert und gequaelt

sie hat zu laut gesagt, sie haett Oposition gewaehlt

jetzt kommt sie an in Deutschland und sie denkt sie haetts geschafft

und seit dem sitzt sie hier bei uns in Abschiebehaft

 

Es ist ueberall das Gleiche - ueberall

es ist ueberall das Selbe - ueberall

es sind ueberall die Gleichen - ueberall

es sind ueberall die Selben

 

Der Kindergarten macht jetzt zu - die Kinder gehn nach Haus

Ab morgen bleiben sie dann doch den ganzen Tag zu Haus

Das muss so sein, denn so ein neuer Tempel, der frisst Geld

das gibts nicht nur in Myanmar, nein auf der ganzen Welt

 

Es ist ueberall das Gleiche - ueberall

es ist ueberall das Selbe - ueberall

es sind ueberall die Gleichen - ueberall

es sind ueberall die Selben

 

 Ante, sie ist 13 und steht vor dem Bahnhofstor

da faehrt der Buergermeister mit seinem Mercedes vor

der ist zwar alt und haesslich, doch sie braucht das HEROIN

und der Typ sagt:

„JUNKIES GEHOERN HINTER SCHWEDISCHE GARDIEN'“

 

Es ist ueberall das Gleiche - ueberall

es ist ueberall das Selbe - ueberall

es sind ueberall die Gleichen - ueberall

es sind ueberall die Selben

 

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

DELHI

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

Jeden Morgen geht er durch die Gassen seiner Stadt

Er schiebt einen Wagen aus Holz, auf dem er Obst geladen hat

Dann muss er feilschen, damit er heut ein paar Rupien heimbringt

waehrend vom Minarett ein Muezzingesang an sein Ohr dringt

 

Sie ist wohl das Chaos schlechthin

und sie ist Kettenraucherin

sie ist so arm und doch so reich

und sie schlaeft mit so manchem Scheich

bis oben vollgestopft mit Dreck

dass manch einer an ihr verreckt

und trotzdem ist sie wunderschoen

ueber ihr Adler kreisen sehn

zeigt einen Teil von ihrer Macht

auch wenns an jeder Ecke kracht

siehst du die Farben?

siehst du die Farben? –

Das ist sie…

Delhi

(siehst du die Farben?)

 

Fuers Sparen hat er lang gebraucht

und sich eine Rikscha gekauft

jetzt lauert er den Touris auf

und schlaegt noch ein paar Rupien drauf

und ab und zu verkauft er Opium

die Polizei kuemmert sich gar nicht drum

weil die ganz gern Bakschisch kassiern

waehrend die kleinen Leute friern

doch auch die brauchen wohl das Geld

das Frau und Kind am Leben haelt

 

Sie ist wohl das Chaos schlechthin

und sie ist Kettenraucherin

sie ist so arm und doch so reich

und sie schlaeft mit so manchem Scheich

bis oben vollgestopft mit Dreck

dass manch einer an ihr verreckt

und trotzdem ist sie wunderschoen

ueber ihr Adler kreisen sehn

zeigt einen Teil von ihrer Macht

auch wenns an jeder Ecke kracht

siehst du die Farben?

siehst du die Farben? –

Das ist sie…

Delhi

(siehst du die Farben?)

 

 

 

...Füühse in der Hand...

 
Wenn man die Tage zusammen zählt
an denen du vor Anstand gähnst -
tritt einfach ins Licht und sag dir:
 Auf ewig geht das nicht!

Ey Mann, nimm deine Füße in die Hand
ich warte auf dich an ´nem Strand
mit meiner Klampfe in der Hand
in einem fernen Land

An unserm Strand Mann, bleiben wir dann

Denn wenn die Luft irgendwie salzig schmeckt
ist irgendwo ein MEEER versteckt
auch wenn mans nicht auf Anhieb checkt
da ist kein Hund verreckt

An unserm Strand Mann, bleiben wir dann

Und wenn du Wasser auf den Zehen spürst
Einige Zeit durch Wellen schlurfst
dann kommst du irgedwann mal an
unter ner Kokospalme warte ich dann!

An unserm Strand Mann, bleiben wir dann

 

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

Ganz bestimmt

 

 

Es ist dann wohl das Beste

wenn ich mich mal frag

ob ich eigentlich noch

alle Tassen bei mir trag

 

Denn noch vor ein paar Stunden

war alles wunderbar

doch nachher melde ich mich an

beim Spiesserseminar

 

Dabei hat es begonnen

naja wie halt zu oft

da gehste grad spazieren

und da triffste unverhofft

 

in ihren Uniformen

mit Schlagstoecken dabei

ne Horde Angstverbreiter

die sind bei der Polizei

 

Ich dachte mir sei ruhig

und schleich dich dran vorbei

mit denen willste sicherlich

doch keine Keilerei

 

jedoch einer von denen

ich werd rot bis zu den Ohrn

saeuselt mit ner Frauenstimme:

DU HAST WAS VERLORN!

 

Sie gibt mir ihre Tasche

die ich vergessen hab

und waehrenddesssen merk ich schon

wie lieb ich sie hab

 

Sie ist ganz bestimmt anders als die anderen

Sie ist ganz bestimmt nicht machtgeil und korrupt

Sie traegt ihre Uniform nur weil sie muss

Ich hoffe nur dass sich dass nicht als Irrtum entpuppt

 

Entschuldigung, duerft ich sie heut zum Essen ausfuehrn

gerne auch vornehm, klar - ich oeffne dir alle Tuern

natuerlich koennen wir auch zum Polizeiball gehn

oder heut abend erstmal meine Freunde festnehmn!

(meine Freunde festnehmnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn)

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

Im Reisen liegt die Macht

 

So viele Nächte habe ich nun schon in einem Bus verbracht

das ist OK wenn man erkennt: IM REISEN LIEGT DIE MACHT

und du bist ja nie echt allein, denn da ist was in deinem Kopf

deine Musik und eben all das, was du erlebt hast so oft!

Und du triffst so viele Menschen - von überall auf dieser Welt

und da geht es ab beim Reisen, wie in einem Zirkuszelt

Du bist der Clown mit roter Nase, der sich tollpatschig anstellt

Da ist ein Fakir und ein Tiger - dafür reist du um die Welt

Und die Seiltänzerin die Schöne, nach der dreht sich jeder um

Doch auch die Messerwerferstory geht mit Kratzern wohl noch rum

Ja und dann fragst du dich warum man das denn überhaupt mitmacht…

…Im Reisen liegt die Macht

…Im Reisen liegt die Macht

ey man, im Reisen liegt die Macht!

 

Good for Travellers to be!

 

How many nights did I try to sleep in any fucking bus

That´s OK if you can see: IT´S GOOD FOR TRAVELLERS TO BE!

And usualy you are not alone, cause there is something in your mind

That´s your music and all that what you have seen all the time

And you meet so many people from every part of the world

And it´s going on dear traveller – like in a circus show

You´re a stupid clown with red nose who is falling on the ground

There´s a tiger and a wizard, that´s why you travel around

And the dancer – she´s a beauty – everybody looks at her

And this dangerous artistnumber – with scratches you´ll survive for sure

And then you ask yourself why do you have to take all what you see….

…It´s good for travellers to BE!

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

 

LUST

 

HAHA! das trifft sich gut, dass mir gerade keiner zuhoert

so kann keiner erfahrn´, wer ich in Wirklichkeit bin

so kann ich ohne dass man mich erwaehnt ruhig existieren

und zieh aus der Verschwiegenheit gewaltigen Gewinn

 

Ich schleiche mich ganz langsam an und werde dich besiegen

denn gleich, da greift die Gier nach dir und die ist Teil von mir

wenn du alles um dich vergisst - mit Schaum vor dem Mund zugreifst

bin ich in meinem Element und DU GEHOERST SCHON MIR!

 

Gebt mir was ich will (schreist du!)

Ich weiss, was ich brauch!

Schau jetzt nicht zurueck!

Die Lust frisst dich jetzt auf!

 

So mancher will mich zwingen dazubleiben, dann verschwind ich

Mancher nimmt sich das Leben - wenn er mich verliert

Ich bin ja auch tabu und damit frei von allen Zwaengen

und meine groesste Staerke ich lebe UNGENIERT!

 

Gebt mir was ich will (schreist du!)

Ich weiss, was ich brauch!

Schau jetzt nicht zurueck!

Die Lust frisst dich jetzt auf!

 

 

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

NEULAND

 

Die See die ist heut ziemlich rauh

und wenn ichs mir ueberleg

ist das schon das ganze Leben so

(sowieso)

 

Bis jetzt hab ichs ganz gut geschafft

der Versuchung zu wiederstehn

denn bei solchen Wellen

kann man ganz schnell untergehn´

 

Haie kreisen unter mir

doch immer nur mit dem Strom

und manch einen den erwischen sie

wer weiss das heute schon

 

Doch ich reis weiter ohne Ziel

und doch mit einem Sinn

so geb´ ich mich ganz ohne Druck

der Liebe hin

 

So heisst es: Die Welt die ist so klein

Doch ich hab nicht genug gesehn´

ich kann mich immerzu veraendern

und trotzdem noch gradestehn

 

Und dreh ich mich - dreht sich die Welt

und bleib ich stehn - wird sie vergehn

wer fuer Respekt und Liebe lebt

der wird auch Neuland sehn

 

Neuland - Neuland

Neuland - Neuland

 

 

 

 

Nimm keine Waffe in die Hand

wenn du der Liebe dienst

und nimmst du die als Waffe

hast du alle eh besiegt

Hab keine Angst vor boesen Geistern

die aus Vorurteil bestehn´

denn wenn sie reisen werden sie

von selbst vergehn´

 

Neuland - Neuland

 

Und du spuerst kribbeln in den Zehen

weil du tanzen willst

aber du traust dich nicht

weil du damit dein Ansehn´ killst

Doch spuer die Kraft in deinem Bauch

die ist viel staerker als ein Bild

dass man zerstoert, wenn man es

mit Liebe stillt

 

Neuland - Neuland

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

 

Picture girl

 

I met u on a border

Our homes so many miles away

But what is home come think about it

You say a place you wanna stay

 

I never wanted to stay somewhere

I never felt like home – no way!

So you say home is where your heart is

 Well – no doubt my home is you

 

 

 

And now I´m waiting for the day

when I´ll see you again

I´m counting every single secound – away again

Holding your picture- black and white – again

Waiting for a move from picture girl – in vain

 

Or not in vain?

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

RUE DUMAS

 

 

In der Rue Dumas an Spaetnachmittagen

im Herz Pondicherrys nicht weit ab vom Meer

zwischen franzoesischen Hauesern im Schatten

dort wo man kaum glaubt, dass man in Indien waer

 

da blinzeln die Jungen nach oben zum Fenster

um vielleicht einen Blick von Shika zu sehn

vielleicht kommt ihr Bruder - und dann gibt es Schlaege

der kann das Interesse der Jungs nicht verstehn

 

S - wie ihr Sari - gruen flatternd im Wind

H - wie ihre Haare, die zu Zoepfen gebunden sind

I - wie intime Blicke, die sich so mancher erhofft

K - wie ihr Koerper, von dem traeumen zu viele zu oft

A - wie ihr Anmut, wenn sie durch die Rue Dumas schwebt

dass ein jeder sich denkt, dass er nur fuer Shika lebt

 

 In der Rue Dumas da hoerte man Schreie

der Vater der Schoenen, der fluchte und schlug

mit seinen Haenden gegen die Waende

die Mutter sass schweigend da und sah ihm zu


Shika war verschwunden - seit ein paar Stunden

und die Polizei, die war laengst informiert

ein Unbekannter war eingedrungen

und hatte scheinbar ihre Tochter entfuehrt

 

S - wie ihr Sari - gruen flatternd im Wind

H - wie ihre Haare, die zu Zoepfen gebunden sind

I - wie intime Blicke, die sich so mancher erhofft

K - wie ihr Koerper, von dem traeumen zu viele zu oft

A - wie ihr Anmut, wenn sie durch die Rue Dumas schwebt

dass ein jeder sich denkt, dass er nur fuer Shika lebt

 

2 Fischerknaben hatten sie gefunden

als sie grade Wellen fingen im Meer

das Salzwasser hatte an ihr genagt

und die Leute erzaehln, sie war nur noch halb so schwer

 

 

 

S - wie ihr Sari - gruen flatternd im Wind

H - wie ihre Haare, die zu Zoepfen gebunden sind

I - wie intime Blicke, die sich so mancher erhofft

K - wie ihr Koerper, von dem traeumen zu viele zu oft

A - wie ihr Anmut, wenn sie durch die Rue Dumas schwebt

dass ein jeder sich denkt, dass er nur fuer Shika lebt

 

 

Die Rue Dumas hat an Glanz verloren

und strahlt auch die Sonne orangerot hinein

die Strasse wurd aelter und so ihre Jugend

vergessen ist Shika - es sollt wohl so sein

 

Doch einer der Maenner, die sie damals liebten

geht heut noch mit Stock ihre Strasse entlang

sieht zu ihrem Fenster und neigt seinen Kopf

vor der Schoenheit die nur der Tod bezwang

 

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

+

 

Staub unter den Füühsen

 

Die Tage sind so schnell vergangen

und die Naechte warn zu kurz

hat keine Zeit mich mal zu fangen

und keine Zeit fuer den Absturz

 

Der nach mir griff mit seinen Klauen

er wollt mich in die Tiefe ziehn

doch das lies ich mir nicht gefalln

so konnt ich neue Wege gehn

 

Es staubt unter meinen Fueuehsen

und ich weiss, was das heisst,

ich weiss was das heisst

Es geht weiter hinterm Meer!

 

Na klar ein bisschen Schiss vor gestern

ist natuerlich schon dabei

auch ein bisschen Angst vor morgen

denn das holt einen schnell ein

Doch der Moment ist ueberragend

ueberwiegend und es wert

Dass man ihm sein Leben opfert

das war bei mir noch nie verkehrt

 

Es staubt unter meinen Fueuehsen

und ich weiss, was das heisst,

ich weiss was das heisst

Es geht weiter hinterm Meer!

 

So setze ich die Wege fort

und somit bin ich schon am Ziel

und trotzdem immer auf der Suche

denn wer wagt, gewinnt schon viel

 

Fall hin und wieder auf die Schnauze

denn das ist es wirklich wert

na klar als Fortbewegungsmittel

waehl ich den Esel vor dem Pferd

 

Es staubt unter meinen Fueuehsen

und ich weiss, was das heisst,

ich weiss was das heisst

Es geht weiter hinterm Meer!

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

 

 

Waiting for the Killing Fields

 

Kambodscha, April 1975 - der Bürgerkrieg war grad vorbei

hoffen auf den Aufstieg - "Ab jetzt da sind wir frei!"

Eine neue Regierung nimmt die Macht in seine Hand

"Eine neue Chance ---    Für unser Mutterland"

 

"Sie gaben ihre Familien auf - für Gleichheit und Gerechtigkeit"
"Wir werden sie unterstützen, denn zum Aufschwung ist es höchste Zeit!"

"Die Bomben sind verhallt!" - "Auch wenn uns Minen um die Ohren fliegen!"

"Doch jetzt wird alles anders - öffnet die Tür --- für das Pol Pot Regime!"

---

Die Männer warn als erste dran - die ham sie mitgenommen

die, die wohl zuviel wussten - und gefährlich weise warn

und dann aus Angst vor Rache - waren Fraun und Kinder dran

ins S21 Gefängnis --- in Phnom Penh gefahrn

 

Waiting for the Killing fields to  die

 

14 bis 20.000 Menschen durchlebten die Qualen im S21 - einem ausgemusterten Schulhaus

das eher Folterkammer war als Knast - "Wie lange hälst es du aus?!"

Unter Stockhieben, Elektroschocks gibt man fast jede Unterstellung zu!
die andere Zeit atmet man Dreck und weiß: "Der Nächste, der bist du!"

 

Dein Kopf in Wassereimer eingetränkt -

gibs zu, dann kriegst du die Todesfolter als Geschenk

Die Arme hinterm Rücken festgeschnürt

und dann an den Händen an nen den Galgen gehängt...

---

Von Phnom Penh nach Choeung Ek deportiert

und dann an diesem Ort pervers exekutiert

Massengräber - nach Geschlecht getrennt

hier wurden 17.000 Menschen in den Tod gedrängt

--

Waiting for the Killing fields to  die         -

 

Kambodscha 2007 - noch immer sind dem Land die Tretminen geblieben

auf den Killing Fields wurden die Schädel der 17.000 Menschen

in Gedenken an die Opfer des Pol Pot Regiems gestapelt

ganze 7 Menschen entgingen dem Tod, nachdem sie Gefangene im S21 waren.

 

 

Waiting for the Killing fields to  die

 

"Die Bomben sind verhallt!" - "Auch wenn uns Minen um die Ohren fliegen!"

"Doch jetzt wird alles anders - öffnet die Tür --- für das Pol Pot Regime!"

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

Weltfriedentraumtanzfighter

 

(für fast alle Rucksackreisenden)

 

Und schon wieder mal der Rucksack viel zu schwer

der Bus, die Bahn die Riksha nicht grade bequem

ein neues Zimmer fuer 2 Naechte oder mehr

denn danach - wirds wieder weitergehn

 

Doch bevor es soweit ist, setz dich erstmal zu mir her

sag mir nur kurz wie du heisst und danach erzaehl mir mehr

Denn du weisst, kommst du erst heim,

friert dein Abenteuer ein

keiner ist dafuer bereit

und kann deine Sprache verstehn

in einer andern Wirklichkeit

denn die ist weit - viel zu weit entfernt

 

Also dann schiess mal los, wo bist du denn gewesen

warst du in Pakistan, vielleicht auch in Tunesien

hast du am Kap der Hoffnung neue wecken duerfen

oder mit Lim in Chinatown Jasmintee schluerfen

warst du in Sydney, Shanghai oder Kopenhagen

durch welche Staedte hast du den Rucksack getragena

Hast du in Berastagi einen Vulkan bestiegenj

oder in Auroville beim Meditiern geschwiegen

 

Doch bevor es soweit ist, setz dich erstmal zu mir her

sag mir nur kurz wie du heisst und danach erzaehl mir mehr

Denn du weisst, kommst du erst heim,

friert dein Abenteuer ein

keiner ist dafuer bereit

und kann deine Sprache verstehn

in einer andern Wirklichkeit

denn die ist weit - viel zu weit entfernt

 

Wie lange zieht es dich schon weiter

du Weltfriedentraumtanzfighter

Laos, Thailand, Vietnam

Rio oder Amsterdamm

 

Doch das ist es erst gewesen

bist du ueberall gewesen

Reisender auf Lebenszeit

dir ist gar kein Weg zu weit

 

Doch bevor du es vergisst, setz dich erst mal zu mir her…

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!

 

 

 

 

Yangon

 

(geschrieben in Yangon / Myanmar)

 

Maechtige, alte Haeuser broeseln langsam auseinander

Die Strassen volle Haendler, PickUps tierisch ueberfuellt

Pagoden - mit Gold ueberschuettet glaenzen ueber Daecher

du hast dich durch das Chaos und ein Menschenmeer gewuehlt

 

Der Typ neben dir spuckt die rote Farbe auf den Boden

die er aus seiner bittren Betelnuss gewonnen hat

er traegt ein weisses Hemd - darunter einen Wickelrock

sieht sich verstohlen um, bevor er was zu sagen hat

 

"Vor ein paar Tagen gab es in der Stadt 5 Explosionen

es wurde dabei niemand verletzt und jeder weiss

wer hinter all dem steckt, wer will die Angst in dem Land schueren

hier arbeiten doch alle fleissig und scheuen keinen Schweiss."

 

Die Kindheit hat auch er in diesem Labyrinth der Sinne

mit Abenteuern, Liebe und mit Moenchsgewand verbracht

sein Vater war Schriftsteller und er starb im Staatsgefaengnis

weil er in einem Kurzbericht Zensur bemaengelt hat.

 

Und maechtig ueberragt eine Pagode

Die Shwedagonpagode seine Stadt

und sie sieht seit 2500 Jahrn alles

worueber man hier in Yangon zu schweigen hat

 

 

Er wohnt in einem von vielen Haeusern der fruehern Kolonialherrn

die muessen weichen, denn die hat wohl jemand satt

so verliert auch diese Stadt noch an Geschichte

vielleicht weil sie wohl auch in Zukunft an Geschichte

noch viel zu viel zu ertragen hat

 

Und maechtig ueberragt eine Pagode

Die Shwedagonpagode seine Stadt

und sie sieht seit 2500 Jahrn alles

worueber man hier in Yangon zu schweigen hat

 

 

 

TEXT: PHILIPP SCHIFFERS                  Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!